Im Wagen wurden sie bis an die Sandgrube des Industriehofes gefahren. Die Beamten, die sie brachten, sagten, dass sie unterwegs sich ziemlich frech und herausfordernd benommen hätten und wissen wollen, wohin sie denn kämen. An der Exekutionsstelle angekommen, las ich ihnen den Erschiessungsbefehl vor. Sofort begannen sie zu lärmen: “Das gibt es ja gar nicht, wie kommt ihr dazu? Wir wollen erst einen Pfaffen haben, u.a. mehr. Sie wollten sich absolut nicht an den Pfahl stellen, und ich musste sie festbinden lassen. Mit aller Gewalt wehrten sie sich dagegen. Ich war heilfroh, als ich den Feuerbefehl geben könnte.

Estavam no carro [trata-se de um caso de dois assaltantes que conseguiram furtar um banco em Berlim; eles fizeram um túnel entre o banco e o cemitério que havia ao lado. Foram condenados a pena máxima para o tipo penal na época, com 10 anos de cadeia) em direção a certo local. O funcionário disse que no caminho eles estavam desobedientes e desafiantes e queriam saber para onde eles estavam sendo levados. Quando eles chegaram eu os avisei sobre a ordem de execução. Imediatamente começaram a questional: "Isso não existe, como vocês podem fazer isso? Nós queremos primeiro um padre" e outras coisas. Eles não queriam, de modo algum, ficarem na estaca. Com violência/raiva mexiam-se contra. Eu ficava contente, quando eu dava a ordem para atirarem.


(...)

Ein mehrfach vorbestrafter Sittlichkeitsverbrecher hatte in Berlin ein achtjähriges Mädchen in einen Hausflur gelockt, dort vergewaltigt und dabei erwürgt. Vom Gericht wurde er zu 15 Jahren Zuchthaus veruteilt. Am selben Tagen wurde er noch nach Sachsenhausen zur Exekution gebracht. Ich sehe ihn, heute noch, aus dem Wagen steigen beim Eingang zum Industriefriedhof. Zynisch grinsend (sorriso cínico), ein wüst aussehender (olhar desolado), verkommener älterer Kerl, der typische Asoziale. Bei diesen Berufsverbrechern hatte der RFSS keine Frist befohlen. Als ich ihm seine Erschiessung eröffnete, wurde er ganz gelb-blass und fing an zu heulen und zu jammern und zu toben. Dann schrie er nach Begnadigung – ein widerliches Bild. Auch ihn musste ich an den Pfahl fesseln lassen. – Ob diese Amoralischen Angst vor dem “Jenseits” haben? Anders kann ich mir ihr Verhalten nicht erklären.

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